Der Handlungsparcours ist ein interaktiver Lernpfad, der Besucher*innen dazu einlädt, sich mit den klimatischen Herausforderungen der Stadt auseinanderzusetzen – durch künstlerische, wissenschaftliche und praktische Erfahrungen. Ziel ist es, Menschen zu befähigen, klimaresilientes Denken und Handeln im urbanen Raum zu entwickeln.
Der Parcours beginnt am Eingang des ZK/U-Geländes, wo ein digitales Dashboard Echtzeit-Umweltdaten sowie Informationen zu den einzelnen Stationen und laufenden Projekten zeigt. Sein zentrales Element liegt auf dem Dach des ZK/U – ein besonderer Lern- und Begegnungsort für gemeinsames Forschen, Diskutieren und Gestalten.
Entlang des Weges verbindet der Handlungsparcours naturbasierte Gestaltung, künstlerische Experimente und Klimabildung. Besucher*innen begegnen Installationen wie dem Green Curtain, einer Regenwasserskulptur oder dem „sprechenden Baum“. Jede Station vermittelt auf eigene Weise ästhetische, ökologische und technische Perspektiven auf Klimaanpassung in der Stadt.
Gemeinsam bilden die Stationen ein Netzwerk von Erfahrungen, das zum Erkunden, Beobachten und Mitgestalten einlädt. Der Handlungsparcours ist Teil von ClimArt, dem künstlerischen Reallabor für Klimaanpassung am ZK/U Berlin.
Alle acht Stationen können entdeckt, gezeichnet und erlebt werden – als Einladung, das Klima der Stadt neu wahrzunehmen.
Eröffnet wurde der Handlungsparcours am 29. November 2025 im Rahmen von ClimArt: Fluid Infrastructures. Das ganztägige Programm brachte Kunst, Wissenschaft und Stadtgesellschaft in einen Dialog über Klimaanpassung, Resilienz und gemeinschaftliches Handeln angesichts eines sich wandelnden urbanen Klimas.
Der Tag markierte zugleich den Abschluss des dreijährigen Projekts ClimArt sowie die Eröffnung eines neuen künstlerischen Parcours auf dem Gelände des ZK/U und im angrenzenden Stadtgarten – eine Reihe von Installationen und Interventionen, die künstlerische Perspektiven auf urbane Klimatransformation erfahrbar machen. Das Programm widmete sich mit Vorträgen, Gesprächsrunden und Workshops der Frage, wie künstlerische und wissenschaftliche Praktiken dazu beitragen können, Städte widerstandsfähiger gegenüber Hitze, Dürre und veränderten Wasserzyklen zu gestalten.
Design der Schilder von Luise Spielhagen, Umsetzung durch Arun Gruen.
Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Mehr Informationen zum BMUKN und dem Projektträger. Förderkennzeichen: 67DAS274.