Convivial Commons erforscht neue Formen ökologischer Gerechtigkeit jenseits anthropozentrischer Perspektiven – durch künstlerische, technologische und institutionelle Experimente. Im Zentrum steht ein performatives Parlament, in dem menschliche und nicht-menschliche Akteure – etwa Bäume, Bienen oder Kompostsysteme – symbolisch eine Stimme erhalten und an realen Entscheidungsprozessen teilnehmen. In öffentlichen Parlamentssitzungen werden neue Formen des Regierens erprobt: Welche Rollen, Rechte und Rituale braucht ein ökologisch erweitertes, mehr-als-menschliches Commons?
Mit AI-generierten „sprechenden Bäumen“, interaktiven Performances, Workshops und Citizen-Science-Formaten verbindet Convivial Commons Daten, Emotion und kollektives Handeln zu neuen Ausdrucksformen ökologischer Kommunikation. Das Projekt macht ökologische Demokratie erfahrbar – als Raum, in dem Umweltbewusstsein, zivilgesellschaftliches Engagement und dateninformierte Entscheidungen miteinander verschmelzen und transformativ wirken.
Convivial Commons ist ein Projekt im Rahmen von EMCCINNO, einem europäischen Programm, das kulturelle und kreative Organisationen auf ihrem Weg zu sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit unterstützt. Durch künstlerische Ansätze, Kooperation und experimentelles Arbeiten stärkt EMCCINNO lokale Initiativen darin, neue Formen wirksamer Veränderung zu prototypisieren.